“Wir haben gelacht bis wir uns in die Hose gemacht haben.”

Eine charakteristische Bemerkung für eine alltägliche Stressinkontinenzsituation. Viele Betroffene versuchen, sich mit Windeln und Vorlagen selbst zu helfen, um ihr individuelles Inkontinenzproblem in den Griff zu bekommen - in der Regel aber erfolglos. Einschränkungen der Mobilität und Flexibilität bis hin zum Rückzug von gesellschaftlichen Aktivitäten können die Folgen sein.

Das muss nicht sein!

Inkontinenz ist kein unabwendbares Schicksal sondern behandelbar. Für die unterschiedlichen Formen (Stuhl- und Harninkontinenz) gibt es sowohl geeignete Diagnostik- als auch wirksame Therapiemöglichkeiten.

Hierzu zählen vor allem die Methoden, die im häuslichen Umfeld eingesetzt werden können wie Beckenbodengymnastik, Elektrostimulation und insbesondere - weil nachweisbar erfolgreich - Biofeedbacktherapie.
 
Eine wesentliche Voraussetzung für eine Therapie ist allerdings die Bereitschaft des Betroffenen, sich ernsthaft mit seinem individuellen Problem vertraut zu machen und sich damit auseinanderzusetzen.

Die Einstellung zu Ihrem Inkontinenzproblem muss daher lauten:

Ich will nicht länger Opfer sein, sondern aktiv und bewusst an der Lösung meines Problems mitarbeiten.

Zahlreiche Bücher und Veröffentlichungen befassen sich mit dem Thema Inkontinenz. Auf unserer Seite zum Thema Literatur stellen wir Ihnen einen Ratgeber zum Thema Harninkontinenz sowie unsere beiden Patienteninformationen zu den Themen Stuhl- bzw. Harninkontinenz vor. Publikationen, die erklären und aufklären wollen.

Auf jeden Fall aber sollten Sie mit der Ärztin bzw. dem Arzt Ihres Vertrauens über Ihre individuelle Problematik sprechen.

In den weitaus meisten Fällen gibt es eine Lösung!
 
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